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Die Uhrmacherzunft hat eine jahrhundertealte Tradition. Kaiser, Könige und Fürsten, Naturwissenschaftler, Schmiede und Bauern zählten zu den Bewunderern und Pionieren dieser mit äußerster Präzision arbeitenden Handwerker.

Damals waren Uhren sehr teure Einzelstücke, welche in oft jahrelanger Handarbeit entstanden sind. Jedoch waren sie für die Bürgerschicht unerschwinglich.
 
Auch im Zeitalter der Funkuhr und industrieller Serienproduktion werden an die modernen Uhrmacher unserer Zeit nicht weniger Anforderungen gestellt, als an die alten Meister.

Der moderne Uhrmacher hat aufgrund seines Fingerspitzengefühls und seiner umfassenden Ausbildung einen krisensicheren und zukunftsträchtigen Beruf.

Uhrmacher ist ein Beruf für aufgewckte, wissbegierige junge Menschen.

Die Ausbildungsbereiche umfassen modernste Mikroelektronik bei Funk- und Quarzuhren sowie hochkomplizierte mechanische Konstruktionen. Beim Restaurieren antiker Uhren gehen die Anforderungen weit über das Uhrwerk hinaus.

Hier werden die künstlerischen Fähigkeiten des Uhrmachers auf verschiedenste Weise gefordert.

Verantwortungsbewusste und erfahrene Meister, Gesellen und Fachlehrer führen die/ den Auszubildende(n) Schritt für Schritt in die Kunst des Uhrmacherhandwerks ein.
Wer diesen Beruf erlernen möchte, sollte mindestens über einen guten bis sehr guten Hauptschulabschluss verfügen.

Geduld, Ordnung, technisches und künstlerisches Verständnis und Präzession sind weitere entscheidene Merkmale eines Uhrmachers.

Uhrmacher stellt einen abwechslungsreicher Beruf dar. Neben technischer Anforderungen gehören auch Kundenbetreuung, Beratung und Verkauf zum Aufgabenbereich des Uhrmachers.

Ausbildung und berufliche Aussichten

Der angehende Uhrmacher hat eine Ausbildungszeit von drei Jahren.

In Hessen ist die Ausbildung in Form eines dualen Systems organisiert. Dies bedeutet, dass die Ausbildung in einem Meisterbetrieb des Handwerks und in Verbindung mit einer Berufsschule erfolgt.
Nach Erlernen der handwerklichen Grundfertigkeiten wie feilen, bohren, drehen, schleifen, sägen, löten usw. beginnt die eigentliche Ausbildung an der Großuhr.
Im Laufe der Ausbildung werden alle Kenntnisse vermittelt, beginnend bei antiken Groß- und Kleinuhren bis hin zu modernen Funkuhren. Selbstverständlich kommen hierbei neben altbewährten Werkzeugen und Maschinen auch modernste Prüf- und Justiergeräte zur Anwendung.
Höchste Anforderungen stellt die Miniaturisierung der Uhrwerke an den Uhrmacher. Ein Chronographenwerk mit automatischem Aufzug, dessen Grundfläche nicht größer als ein Zweieurostück ist, besteht meist aus mehr als dreihundert verschiedenen Einzelteilen.
Das Restaurieren antiker Uhren erfordert liebevolle Kleinstarbeit. Fehlende oder beschädigte Teile werden von Hand nachgearbeitet oder komplett neu angefertigt. Diese Arbeiten enden nicht am Uhrwerk, sondern schließen meist auch das Gehäuse mit ein.

Es stehen zur Zeit leider nur wenige Ausbildungsplätze zur Verfügung, sodass gute Qualifikationen und ein rechtzeitiges Bemühen um eine Ausbildungsstätte nötig sind.
Bei Interesse oder Vermittlung wenden sie sich an unsere Mitglieder oder an den Obermeister.


Aufstiegschancen im Uhrmacherhandwerk

Ein gesunder, beruflicher Ehrgeiz hat noch nie geschadet. Die Aufstiegs- und Karrieremöglichkeiten im Uhrmacherhandwerk sind gut. Uhrmacher sind sehr gesucht und in den nächsten Jahren wird die Nachfrage nach qualifizierten Uhrmachergesellen und Meistern stark steigen. Nach dreijähriger Berufsausbildung folgt die Gesellenprüfung. Die Zulassung zur Meisterprüfung ist nach mindestens drei bis fünf Gesellenjahren möglich.
Junge Meister sind gern gesuchte Fachkräfte.

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